Nase im Glas

Weine, Winzer und Gastrotipps.

Schlagwort: Riesling

Nonnen wieder auf dem Nonnberg

Winzer Rainer Flick mit den Dernbacher Schwestern im Nonnberg

Winzer Rainer Flick mit den Dernbacher Schwestern, Bild: Adrian Vesenbeckh

Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen auf dem Nonnberg bei Flörsheim-Wicker. Viel schöner hätte der Herbsttag nicht sein können, um mit der Lese und der Produktion eines ganz besonderen Weines zu beginnen. Schon früh morgens, eine Stunde vor der vereinbarten Zeit, standen die sieben Nonnen aus dem Kloster Tiefenthal in Eltville aufgeregt bei Rainer Flick im Weingut, um mit ihrer ungewohnten Tagesaufgabe zu beginnen, die da lautete: Trauben lesen in  der Parzelle „Vier Morgen“ des Weinbergs Nonnberg.

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Kraftvolle Reife – der Riesling Diorit

Simon-Buerkle Diorit 2012

Ein Wahnsinn an Aromen von getrockneten Früchten tut sich auf: Der Riesling Diorit 2012 vom Weingut Simon-Buerkle strömt einen intensiven Duft von getrockneten gelben Früchten aus, fein aber doch sehr kräftig.

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Elsheimer Tempelchen: Wiederbelebung geglückt

Luftaufnahme vom Elsheimer Tempelchen

Bildquelle: Volker May

Direkt unterhalb des Windhäuser Hofs in Stadecken-Elsheim liegt eine der kleinsten Einzellagen Rheinhessens, das Elsheimer Tempelchen. Umschlossen von einer Steinmauer, prangt inmitten der Weinreben eine weithin sichtbare Pfeilerarkadenhalle, die der Lage wohl ihren Namen gegeben hat. Erbaut wurde „das Tempelchen“ vermutlich in napoleonischer Zeit, als der Windhäuser Hof die Sommerresidenz des Präfekten Baron Jeanbon St. André war. Der Wein vom Elsheimer Tempelchen versorgte die Garnison Mainz, die Geschichte dieses zauberhaften Fleckchens aber geht bis zu einer klösterlichen Gründung ins 12. Jahrhundert zurück.

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Riesling rules!?

Der Rote Hang bei Nierstein, Foto: T. Silz

Der Rote Hang bei Nierstein, Foto: T. Silz

Nur 25 Kilometer Luftlinie nach Westen von Darmstadt aus und man ist am Roten Hang. Die weltweit hochangesehene Steillage Rheinhessens liegt zwischen Nierstein und Nackenheim. Sie wartet mit einer einmaligen Kombination auf, die den dort wachsenden Reben ihren besonderen mineralischen Geschmack verleiht. Da ist zunächst einmal der karge Ton- und Sandsteinboden, der wenig Wasser, dafür aber umso mehr Wärme speichert. Seine rote Farbe erhält das so genannte Rotliegende von eingelagerten Eisenverbindungen (Hämatit). Dazu kommt der ideale Standort am Rhein mit der Ausrichtung der Weinbergslagen nach Osten, Süden und Westen.

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