Nase im Glas

Weine, Winzer und Gastrotipps.

Autor: Nase im Glas (Seite 2 von 8)

Viviser – (m)ein Sommerliebling

Weingut Ziereisen - Viviser 2015

Eigentlich ist der Titel falsch gewählt, denn der Viviser vom badischen Weingut Ziereisen hat bei mir eigentlich immer Saison. Allerdings trinke ich ihn im Sommer wirklich besonders gern – und da steht er für mich auch vor vielen Rosés oder leichten Weißweicuvées. Der 2015er Viviser hat eine würzige Nase und einen mittleren Abgang. Am Gaumen vereinen sich Würze und eine leicht holzige Note mit ein wenig Zitrusfrucht. Die Säure ist deutlich da, aber nicht stechend und eher unanstrengend, sehr gut eingebunden eben.

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Chardonnay “Cato” – Sanfte Cremigkeit mit Tiefe

Chardonnay "Cato", Weingut Wolf, Bad Dürkheim

Dieser Chardonnay des Weingut Wolf aus Ungstein hat mich schon vor vielen Jahren begeistert. Für mich war es einer der ersten im Barrique ausgebauten Chardonnays, die ich nicht als zu holzig empfunden habe. Zwischenzeitlich hat es einige Jahrgänge gegeben, die durch den starken Barrique-Einsatz für mich nicht mehr trinkbar waren. Der 2015er Jahrgang aber ist wieder einmal ein Traum.

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Winzer-Wermut „Little Crab“ aus dem Rheingau

Rheingau-Wermut "Little Crab" von Jordan&Erdmann

Veröffentlicht am 04.08.2018  im Darmstädter Echo in der Rubrik „Südhessen genießen – Weinschmecker“

Rheinhessische Heiner vom Weingut Bretz

Weingut Bretz in Darmstadt

Veröffentlicht am 30.06.2018  im Darmstädter Echo in der Rubrik „Südhessen genießen – Weinschmecker“

Harmonie in Kunst und Weinberg

Fassdaubenban k im Weinberg der 13Reben

Wie Öko-Winzer Dieter König in Stein und Wein Schönheit schafft

13Reben heißt das kleine, von Dieter König bewirtschaftete Weingut in Dossenheim an der Badischen Bergstraße. Aber etwas mehr als 13 Rebstöcke sind es nun doch, die in der Steillage Dossenheimer Ölberg auf Löss mit Porphyr-Verwitterungen gedeihen. Seit 2008 baut Dieter König, dessen weiteres Steckenpferd die Bildhauerei ist, im Nebenerwerb hier Wein an.

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Auch Hefen bestimmen den Geschmack

Veröffentlicht am 19.05.2018  im Darmstädter Echo in der Rubrik „Südhessen genießen – Weinschmecker“

Kraftvolle Reife – der Riesling Diorit

Simon-Buerkle Diorit 2012

Ein Wahnsinn an Aromen von getrockneten Früchten tut sich auf: Der Riesling Diorit 2012 vom Weingut Simon-Buerkle strömt einen intensiven Duft von getrockneten gelben Früchten aus, fein aber doch sehr kräftig.

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Mainzer Weinsalon goes Darmstadt

Artikel Darmstädter Echo vom 0505.2018 Mainzer Weinsalon goes Darmstadt

Veröffentlicht am 05.05.2018  im Darmstädter Echo in der Rubrik „Südhessen genießen – Weinschmecker“

Warum der Korkschmecker kein Korkschmecker ist

Prof. Dr. Rainer Jung und Naturkorken

Prof. Dr. Rainer Jung:“ Wir sprechen nicht mehr von Korkschmeckern, sondern von Fehltönen.“

Bei dem Verschluss von Weinflaschen scheiden sich die Geister und Diskussionen werden hochemotional geführt. Besonders das Thema Naturkork erhitzt immer wieder die Gemüter. Für die Einen gibt es nichts Besseres, auch verbinden sie das Ritual, die Flasche zu öffnen und das Geräusch eines aus der Flasche ploppenden Korkens mit Qualität und Wohlbefinden. Andere meinen, die Gefahr eines Korkschmeckers sei viel zu hoch und so greifen sie lieber zu alternativen Verschlüssen. Presskorken, Schraub- oder Glasverschluss, Kunststoffkorken oder Kronkorken sind nur einige der mittlerweile vorhandenen Verschlussmöglichkeiten.

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Elsheimer Tempelchen: Wiederbelebung geglückt

Luftaufnahme vom Elsheimer Tempelchen

Bildquelle: Volker May

Direkt unterhalb des Windhäuser Hofs in Stadecken-Elsheim liegt eine der kleinsten Einzellagen Rheinhessens, das Elsheimer Tempelchen. Umschlossen von einer Steinmauer, prangt inmitten der Weinreben eine weithin sichtbare Pfeilerarkadenhalle, die der Lage wohl ihren Namen gegeben hat. Erbaut wurde „das Tempelchen“ vermutlich in napoleonischer Zeit, als der Windhäuser Hof die Sommerresidenz des Präfekten Baron Jeanbon St. André war. Der Wein vom Elsheimer Tempelchen versorgte die Garnison Mainz, die Geschichte dieses zauberhaften Fleckchens aber geht bis zu einer klösterlichen Gründung ins 12. Jahrhundert zurück.

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